WerkstattSchule

Die WerkstattSchule wird seit 1999 als Modellprojekt von Jugendhilfe und Förderschule für sogenannte schulmüde Jugendliche durch das Land NRW gefördert. Die Lerngruppe ist als Dependance im benachbarten Bergneustadt eingerichtet und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen - denn für die Schüler wird grundsätzlich kein Schülerspezialverkehr (Taxitransport) eingerichtet, sie sollen ihre Motivation zum Besuch dieser „exklusiven“ Form der Beschulung unter Beweis stellen.

Zielgruppe

Das Angebot der WerkstattSchule richtet sich an acht männliche und weibliche Jugendliche der letzten Pflichtschuljahre aller Schulen, auch aus der Region, die sich einer inklusiven Beschulung entziehen und selbst den Ordnungsrahmen der Förderschule nicht aushalten, weil sie etwa

  • für übliche Unterrichtsinhalte nicht zu motivieren sind,
  • zu Mitschüler/-innen und/oder Lehrer/-innen keine tragfähigen Beziehungen gestalten,
  • erhebliche Lern- und Leistungsrückstände haben,
  • in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung umfangreicher Unterstützung bedürfen,
  • sich bereits durch grundsätzliche Schulverweigerung entzogen haben,
  • individueller therapeutischer Hilfen bedürfen,

aber über handwerkliche und lebenspraktische Tätigkeiten wieder Zugang zum Lernen und zu einer geregelten Alltagsgestaltung finden können.

Intention

Ausgehend von individuellen Förderplänen wird in einer ersten Phase des Beruhigens und Orientierens das Anbahnen zeitlicher, räumlicher und interaktiver Strukturen im Vordergrund stehen. Verhaltensweisen, die für die Bewältigung des Alltags in Arbeits- und Lernverhältnissen erforderlich sind, werden trainiert durch das gemeinsame Handeln in projektorientierten Angeboten und persönlichen Lernsituationen. Unser ganzheitlicher Ansatz bezieht freizeit- und erlebnisorientierte Aktivitäten mit ein. 

Ziel ist die Rückführung der Jugendlichen in das Regelschul- und Ausbildungssystem oder die Überleitung in eine weitere berufsvorbereitende Maßnahme.

Räumlichkeiten

Die Räumlichkeiten der WerkstattSchule in Bergneustadt sind eingerichtet  als strukturierte, „vorbereitete“ Umgebung mit unterschiedlichsten Lern- und Aktivitätsbereichen:

  • Werkstatt für Holz- und Metallverarbeitung
  • Raum für kreativ-/künstlerisches Gestalten
  • offener Projektbereich
  • Hinterhof-/Gartenanlage
  • multifunktionaler Lerngruppenraum
  • Computerraum
  • Küche mit Speiseraum (Bistro)
  • Aufenthaltsraum
  • Büro- und Besprechungsraum
  • Umkleide/Hygiene

Diese Angebotspalette wird ergänzt durch die Ressourcen von CJG St. Josefshaus und CJG St. Antoniusschule: Sportplatz und Turnhalle mit Kraftraum, Reitstall und Schwimmbad, Kanusport und Skiausrüstung. 

Erlebnispädagogische Akzente setzen wir mit Wanderungen, Mountainbiking und Motorrad-Trial.

Das Team

Das multiprofessionelle Team koordiniert und überprüft sein Handeln in wöchentlichen Teamsitzungen, begleitet durch Bereichs- und Schulleitung. Es setzt sich zusammen aus

  • Sonderschullehrer / AAT-Trainer
  • Ergotherapeutin / Keramikerin
  • Dipl. Sozialarbeiter / Erlebnispädagoge

Die WerkstattSchule ist regional vernetzt mit Schulen, Betrieben, der Bundesagentur für Arbeit, Trägern von berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie.


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CJG St. Josefshaus

Blockhausstraße 7
51580 Reichshof-Eckenhagen
Tel. 02265 13-0
Fax 02265 13-13
info~cjg-sjh.de

Unser Spendenkonto

Kreissparkasse Köln
IBAN:
DE 85 37050299 0350 000 394
BIC: COKS DE 33

Torsten Pagel
Telefon: 02265 13-40
t.pagel~cjg-sjh.de

Flyer

Einen Flyer der Leistung können Sie hier herunterladen.

Leistungsbeschreibung

Weiterführende Informationen zu diesem Angebot können Sie gerne bei uns bestellen.